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	<title>Daboius - Jurablog &#187; latex</title>
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		<title>Juristische Hausarbeit mit LaTeX Teil V &#8211; Fazit</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 21:06:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris S.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitales]]></category>
		<category><![CDATA[LaTeX für Juristen]]></category>
		<category><![CDATA[Nützliches]]></category>
		<category><![CDATA[hausarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[jurabib]]></category>
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		<description><![CDATA[In dem f&#252;nfteilgen Kurzkompendium Juristische Hausarbeit mit LaTeX (Teil I, Teil II, Teil III, Teil IV, Fazit) habe ich versucht eine kurze Anleitung zu geben, wie man seine Hausarbeit auch ohne MS Word schreiben k&#246;nnte. Dort habe ich die Funktionsweise von LaTeX erkl&#228;rt und ein&#160; paar Hilfmittel angezeigt, mit denen sich das Schreiben leichter gestaltet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dem f&#252;nfteilgen Kurzkompendium Juristische Hausarbeit mit LaTeX (<a href="http://www.daboius.de/juristische-hausarbeit-mit-latex-und-ganz-ohne-ms-word/" target="_blank">Teil I</a>, <a href="http://www.daboius.de/juristische-hausarbeit-mit-latex-teil-ii-wie-fange-ich-an/" target="_blank">Teil II</a>, <a href="http://www.daboius.de/juristische-hausarbeit-mit-latex-teil-iii-wie-schreibe-ich-latex/" target="_blank">Teil III</a>, <a href="http://www.daboius.de/juristische-hausarbeit-mit-latex-teil-iv-literatur-und-fussnoten/" target="_blank">Teil IV</a>, Fazit) habe ich versucht eine kurze Anleitung zu geben, wie man seine Hausarbeit auch ohne MS Word schreiben k&#246;nnte. Dort habe ich die Funktionsweise von LaTeX erkl&#228;rt und ein&#160; paar Hilfmittel angezeigt, mit denen sich das Schreiben leichter gestaltet. </p>
<p>&#160;</p>
<p>Nun zu meiner Einsch&#228;tzung. Ich habe es geschafft. Ich schaffte es die Hausarbeit innerhalb der Frist zu bearbeiten, ohne n&#228;chtelang mit dem Programmieren zu verbringen. Im Gegenteil, meine Kenntnisse zu Latex ersch&#246;pfen sich in den allern&#246;tigsten Grundlagen, die man braucht, um eine anst&#228;ndige Hausarbeit hinzukriegen. </p>
<p>&#160;</p>
<p>Ich w&#252;rde mich als einen Latex Anf&#228;nger bezeichnen und ich versp&#252;re auch keinen Wunsch mehr als dies zu lernen. Damit will ich sagen, dass das Erlernen von latex wirklich kein rocket science ist. Es vielmehr eine ziemlich logische Auszeichnungssprache, html nicht un&#228;hnlich, die jedoch eine Schnittstelle f&#252;r viele Hilfs-pakete und Programme bereith&#228;lt um die t&#228;gliche Arbeit zu erleichtern.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Im t&#228;glichen Einsatz ist latex robust und verl&#228;sslich. Jedoch nur solange man aufpasst, dass alle Klammern geschlossen sind, die Literatur richtig formatiert ist und man nicht versehentlich die Syntax von latex mit dem Flie&#223;text vermengt, sodass das Programm beim Kompilieren einem lauter Fehlermeldungen auf den Kopf wird. Dann wird&#8217;s unsch&#246;n. Es hei&#223;t dann suchen, suchen, suchen &#8211; was k&#246;nnte man falsch gemacht haben. Das ist wohl der Nachteil von latex. Diese Zeit k&#246;nnte man mit einer sinnvollen Recherche verbringen, aber es geht nicht weiter, ohne das man den Fehler korrigiert. Der integrierte Debugger hilft da einem auch nicht weiter, weil es oft auf falsche Zeile verweist oder nur kryptische Fehlermeldungen von sich gibt.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Nichts desto trotz wird man am Ende mit einer sch&#246;nen, typografisch beinahe vollkommenen Arbeit begl&#252;ckt und hat nicht kurz vor dem Abgabetermin die Kopfschmerzen, ob man nicht irgendwo vergessen hat eine Literaturangabe in das Literaturverzeichnis einzutragen und ob alle Fu&#223;noten das gleiche Format haben. Ganz zu schweigen von der Zeitersparnis, die man bei der Eingabe derselben gewinnt.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Alles in allem w&#252;rde ich sagen, das Ergebnis ist es wert etwas Zeit in die Einarbeitung in LaTeX zu investieren. Viele Fakult&#228;ten bieten bereits Kurse in LaTeX an und erkl&#228;ren die Funktionsweise und den praktischen Einsatz. Wer wirklich den Inhalt vom Aussehen trenne m&#246;chte und sich nur auf den ersten konzentrieren m&#246;chte, statt mit den umfangreichen Formateinstellungen von Word zu spielen wird Gefallen an LaTeX finden, wie ich ihn gefunden habe.</p>
<p>&#160;</p>
<p>P.S.: LaTeX spricht man nicht wie das bekannte gummihafte Textilprodukt aus, sondern [<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_IPA-Zeichen">ˈlaːtɛ&#967;</a>]&#160; (latech)&#160;&#160;&#160; </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Juristische Hausarbeit mit LaTeX &#8211; Teil IV (Literatur und Fußnoten)</title>
		<link>http://www.daboius.de/juristische-hausarbeit-mit-latex-teil-iv-literatur-und-fussnoten/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 21:05:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris S.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[fußnoten]]></category>
		<category><![CDATA[gliederung]]></category>
		<category><![CDATA[hausarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[jurabib]]></category>
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		<category><![CDATA[latex]]></category>
		<category><![CDATA[literatur]]></category>
		<category><![CDATA[tex]]></category>
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		<description><![CDATA[Nun, nachdem wir die Grundlagen kennen gelernt haben und die Vorlage für unsere Hausarbeit halbwegs verstanden haben, widmen wir uns dem Handwerkzeug jeder wissenschaftlicher Arbeit zu: den Quellen. Eine Hausarbeit unterscheidet sich neben dem Umfang nur durch die ausgiebigen Nachweise von einer normalen Fallbearbeitung. Diese können auf eine sehr bequeme und angenehme Weise mit LaTeX [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, nachdem wir die Grundlagen kennen gelernt haben und die Vorlage für unsere Hausarbeit halbwegs verstanden haben, widmen wir uns dem Handwerkzeug jeder wissenschaftlicher Arbeit zu: den Quellen.</p>
<p>Eine Hausarbeit unterscheidet sich neben dem Umfang nur durch die ausgiebigen Nachweise von einer normalen Fallbearbeitung. Diese können auf eine sehr bequeme und angenehme Weise mit LaTeX verwaltet werden.</p>
<p>Dafür wird das Paket jurabib benötigt. In der Vorlage vom III Teil ist dieses bereits verlinkt und wenn die ersten Teile dieses Kurzkompendiums bereits gelesen und umgesetzt wurden, müsste das Paket bereits installiert sein. Wenn nicht ist es ein leichtes es nachzuholen. Dazu rufen</p>
<p>Sie aus der MikTeX Installation den Package Manager auf:</p>
<p> </p>
<p><a href="http://www.daboius.de/wp-content/uploads/2009/03/image.png" target="_blank"><img style="border-right-width: 0px; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" src="http://www.daboius.de/wp-content/uploads/2009/03/image-thumb.png" border="0" alt="Installation von jurabib mit miktex" width="248" height="158" /></a></p>
<p>Suchen Sie nach &#8220;jurabib&#8221; im Suchfeld name. Das Package wird heruntergeladen und installiert. Durch Rechtsklick können Sie es ebensogut später entfernen.</p>
<p> </p>
<p>Ist das Paket einmal installiert benötigen Sie eine jurabib Vorlage. Diese können Sie auf der Webseite von <a href="http://www.peterfelixschuster.de/tex.htm">Peter Schuster</a> herunterladen oder eine von mir für meine Bedürfnisse angepasste Version hier herunterladen. Die <a title="jurabib vorlage" rel="nofollow" href="http://www.daboius.de/myuploads/literatur.bib" target="_blank">Vorlage von mir</a> enthält einige gängige Kommentarwerke für das Zivilrecht, Fachperiodika, eine Festschrift und einige Lehrbücher, sodass eine Großzahl der möglichen juristischen Textquellen abgedeckt ist.</p>
<p>Der Aufbau des Eintrags richtet sich nach der <a title="Dokumentation jurabib" rel="nofollow" href="http://dante.ctan.org/tex-archive/macros/latex/contrib/jurabib/docs/german/jbgerdoc.pdf" target="_blank">Dokumentation von juraib</a>. Es ist übrigens ratsam sich die Doku in einem Unterordner abzuspeichern, in dem Sie die Hausarbeit abspeichern, weil man dort oft was nachlesen will.</p>
<p>Die Literatur Datei (Endung bib) speichert man in dem gleichen Ordner wie die tex Datei (wichtig!) ab. In der Vorlage muss der Name (Dateiname ohne *.bib Endung) und das Paket der Literaturverwaltung angegeben werden:</p>
<blockquote><p>\bibliography{literatur}<br />
\bibliographystyle{jurabib}</p></blockquote>
<p>Werfen wir einen Blick auf einen Kommentareintrag aus jurabib:</p>
<blockquote>
<pre>@COMMENTED{palandt68,
  editor = {Otto Palandt},
  editortype = {Begr.},
  title = {Bürgerliches Gesetzbuch mit
 Einführungsgesetz -- Kommentar},
  edition = {68},
  year = {2009},
  publisher = CHB,
  address = CHB:addr,
	howcited = {Palandt-Bearbeiter},
  shorttitle = {BGB},
  ssedition = {0},
  language = {german}
}</pre>
</blockquote>
<p>Zunächst wird mit einem</p>
<blockquote><p><span style="font-size: small; ">@commented{}</span></p></blockquote>
<p>der neue Literatureintrag von der Gattung Kommentar eingefügt. In den geschweiften Klammern folgt zunächst die eigene Kurzbezeichnung. An diese sind keine besonderen Vorgaben geknüpft: soll heißen, ich hätte anstatt palandt68 auch bloß palandt, palli, großes_schlechtlesbares_ding usw schreiben können, aber ich wählte diese Bezeichnung, weil ich in meiner Hausarbeit mit zwei unterschiedlichen Ausgaben von Palandt arbeiten musste und daher einmal palandt68 und einmal palandt62 definiert habe.</p>
<blockquote><p><span style="font-size: small; ">editor, editortype, title, edition, year</span></p></blockquote>
<p>sind selbsterklärend.</p>
<blockquote><p><span style="font-size: small; ">publisher</span></p></blockquote>
<p>Ist der Verlag. In diesem Fall war das C.H. Beck. Um nicht immer gleiches schreiben zu müssen, kann man eine Variable mit dem Inhalt des Verlagsnamen und der Verlagsadresse anlegen und diese immer wieder verwenden. Die Defintionen sehen so aus:</p>
<blockquote>
<pre>@STRING{CHB = {Verlag C. H. Beck}}

@STRING{CHB:addr = {M{\"u}nchen}}</pre>
<p> </p></blockquote>
<p>übrigens spielt es keine Rolle, ob sie die Umlaute maskieren (mit {\&#8221;u}, um ein ü zu erzeugen) oder es direkt schreiben. Voraussetzung ist aber, dass ein deutsches Sprachpaket installiert und verwendet wird. Das ist in der hier verwendeten Vorlage der Fall.</p>
<blockquote><p><span style="font-size: small; ">howcited</span></p></blockquote>
<p>Ermöglicht eine Angabe im Literaturverzeichnis, die sowas wie</p>
<blockquote><p><span style="font-size: small; ">Zitiert: Palandt-Bearbeiter</span></p></blockquote>
<p>enthält.</p>
<blockquote><p><span style="font-size: small; ">shorttitle</span></p></blockquote>
<p>ist die Kurzbezeichnung des Werkes für die Ausgabe in den Fußnoten</p>
<blockquote><p><span style="font-size: small; ">ssedition</span></p></blockquote>
<p>gibt die Möglichkeit die Auflage als eine hochgestellte Zahl in den Fußnoten auszugeben. Das ist aber in juristischen hausarbeiten nicht üblich, daher sollte das auf 0 stehen oder gar nicht erscheinen. Das ist es im wesentlichen.</p>
<p>Nun zu den Fußnoten. Jurabib unterscheidet zwei Arten davon:</p>
<blockquote><p><span style="font-size: small; ">\footcite{}</span></p>
<p><span style="font-size: small; ">\footnote{\cite}</span></p></blockquote>
<p>Footcite wird für eine einzelne Literaturangabe verwendet. Will man also zum Beispiel eine Begriffsdefinition durch ein Kommentarzitat belegen, so schreibt man folgendes:</p>
<blockquote><p><span style="font-size: small; ">Eine Sache ist gem §§90,90a BGB jeder körperlicher Gegenstand. Tiere sind keine Sachen, werden aber juristisch wie solche behandelt\footcite[Heinrichs][§90 Rn. 1; §90a Rn.1 ]{palandt68}</span></p></blockquote>
<p>ergibt folgendes:</p>
<blockquote><p><span style="font-size: small; ">Eine Sache ist gem §§90,90a BGB jeder körperlicher Gegenstand. Tiere sind keine Sachen, werden aber juristisch wie solche behandelt²</span></p>
<p> </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p><span style="font-size: small; ">2. Palandt-Heinrichs, BGB, §90 Rn.1; §90a Rn.1</span></p></blockquote>
<p>Möchte man dagegen die Stelle mit mehreren Zitaten belegen, oder einen eigenen Kommentar abgeben, so benutzt man footnote</p>
<blockquote><p><span style="font-size: small; ">Eine Sache ist gem §§90,90a BGB jeder körperlicher Gegenstand. Tiere sind keine Sachen, werden aber juristisch wie solche behandelt\footnote{\cite[Heinrichs][§90 Rn. 1; §90a Rn.1 ]{palandt68}; \cite[Medicus][§90 Rn.1]{mueko:hk}}</span></p></blockquote>
<p>Wichtig ist sich hier nicht bei den Klammern zu verhaspeln. Es gilt die Faustregel, was einmal geöffnet wurde, muss auch geschlossen werden.</p>
<p>In footnote kann auch normaler Text rein, während footcite ein Zitat aus der Literaturdatenbank (literatur.bib) erwartet und daher zu einem Fehler beim Kompilieren führen könnte. Tritt ein solcher Fehler auf, zeigt ein Debugger unten was schiefgegangen ist und was korrigert werden muss. Wenn man auf die richtige Syntax achtet passiert das nicht. Ärgerlich wird&#8217;s wenn man den Fehler scheinbar gefunden hat, aber der scheint es nicht gewesen zu sein. Dann gilt es weiter zu suchen, was manchmal einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Der Debugger ist nicht immer eine große Hilfe, weil die Fehlermeldungen kryptisch und die Zeilenverweise falsch sind.</p>
<p>Noch ein Tipp: Die hier verwendete Vorlage verwendet für das Einfügen der Paragraphenzeichen zwei eigene Befehle:</p>
<blockquote><p><span style="font-size: small; ">\pg für §</span></p>
<p><span style="font-size: small; ">und</span></p>
<p><span style="font-size: small; ">\Pg für §§</span> </p></blockquote>
<p>Das ist ziemlich praktisch, weil die Befehle ein geschütztes Leerzeichen zwischen § und dem nachfolgenden Wort erzeugen und man nicht darauf achten muss, dass da überall ein Leerzeichen eingefügt wird und nicht befürchten muss eins vergessen zu haben.</p>
<p>Zum Kompilieren muss man folgendes machen:</p>
<ol>
<li><span style="background-color: #ffffff; ">Sicherstellen, dass die pdf Datei für die Hausarbeit nicht geöffnet ist. Sonst gibt&#8217;s eine Fehlermeldung</span></li>
<li><span style="background-color: #ffffff; ">Einmal F6 auf der Tastatur drücken. Der Befehl kompiliert die Literaturdatenbank aus literatur.bib und schreibt das in eine temporäre Hilfsdatei</span></li>
<li>Zweimal hintereinander F7 drücken. Dies erzeugt die PDF Datei, die anschließend geöffnet, gelesen oder gedruckt werden kann. Das Zweimalige Kompilieren erstellt das Literaturverzeichnis und die Gliederung</li>
</ol>
<p>Wenn keine Änderungen an der literatur.bib getätigt wurden. Reicht ein doppeltes F7. Wenn keine Literatur erstmalig zitiert oder Änderungen an der Gliederung (\toc, \sub) gemacht wurden, reicht auch ein einmaliges F7 aus.</p>
<p>Das ist im Wesentlichen alles. Hier noch ein paar Tipps, die ich bei der Hausarbeit mir erarbeitet bzw. ergoogelt habe:</p>
<ol>
<li><span>Wenn man Einführungszeichen einfügen möchte (&#8220;text&#8221;), dann müssen folgende Befehle verwendet werden: </span>\glqq{text}\grqq</li>
<li>Um ein geschütztes Leerzeichen hinzuzufügen muss eine Tilde (~) verwendet werden. Zum Beispiel bei den Einführungszeichen damit nach &#8220;text&#8221; das nächste Wort nicht an dem Vorwort klebt. </li>
<li>Es hat sich bei mir erwiesen, dass die Gliederung erst während der Arbeit erstellt werden soll, weil es sonst sehr viel Arbeit ist, die Blöcke zu verschieben und die subs und tocs in Einklang zu bringen.</li>
<li>Man kann die Arbeit erst komplett in Word schreiben, um die Rechtschreibkorrektur davon zu nutzen. Die ist zwar auch in LED möglich, aber die ist sehr schlecht und unzuverlässig. Wenn aber ein Dudenkorrektor im Einsatz ist, dann erübrigt sich das Problem &#8211; er arbeitet Programmübergreifend.</li>
<li>Kommentare im TEX- Quelltex (mit %) helfen bei der Orientierung und dem Gedankengang. Dort kann man auch ohne Umstände ein Brainstorming betreiben, welches später im Text verarbeitet werden kann</li>
</ol>
<p>Im nächsten Teil werde ich meine persönliche Einschätzung zu latex für juristische Arbeiten abgeben.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Juristische Hausarbeit mit LaTeX (Teil III &#8211; Wie schreibe ich latex)</title>
		<link>http://www.daboius.de/juristische-hausarbeit-mit-latex-teil-iii-wie-schreibe-ich-latex/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 21:02:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris S.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitales]]></category>
		<category><![CDATA[Jura an der Uni Köln]]></category>
		<category><![CDATA[LaTeX für Juristen]]></category>
		<category><![CDATA[fußnoten]]></category>
		<category><![CDATA[gliederung]]></category>
		<category><![CDATA[hausarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[jura]]></category>
		<category><![CDATA[jurabib]]></category>
		<category><![CDATA[latex]]></category>
		<category><![CDATA[literaturverzeichnis]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem Latex hoffentlich problemlos installiert wurde, wollen wir mal probieren, ob daraus was wird. Latex Befehle beginnen immer mit einem &#34;backslash&#34; also: \befehl [option]{argument} Jede Latex Datei ben&#246;tigt die Angabe des Beginns und des Endes der Bearbeitung: \begin{document} \end {document} Die Syntax ist denkbar einfach: ein Backslash leitet den Befehl ein, unmittelbar danach folgt der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem Latex hoffentlich problemlos installiert wurde, wollen wir mal probieren, ob daraus was wird.</p>
<p>Latex Befehle beginnen immer mit einem &quot;backslash&quot;</p>
<p>also:</p>
<blockquote><p>\befehl [option]{argument}</p>
</blockquote>
<p>Jede Latex Datei ben&#246;tigt die Angabe des Beginns und des Endes der Bearbeitung:</p>
<blockquote><p>\begin{document}</p>
<p>\end {document}</p>
</blockquote>
<p>Die Syntax ist denkbar einfach: ein Backslash leitet den Befehl ein, unmittelbar danach folgt der Befehl selbst (zB <strong>begin</strong>). Dieses kann durch Parameter (z.B. in dem Beispiel: <strong>document</strong>) und Optionen erg&#228;nzt werden. Die Textdatei unterteilt sich in die so genannte Pr&#228;ambel, wo Latex mitgeteilt wird welche Pakete und welche Einstellungen f&#252;r das Dokument gelten sollen und den eigentlichen Textk&#246;rper.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Beim Schreiben muss man sich im Klaren sein, dass man nicht das bekommt, was man aktuell sieht (<b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wysiwyg">WYSIWYG</a></b>), sondern, dass was haben will (<b>WYGIWYS</b>). Latex macht das, was Menschen seit Guteberg mit Texten gemacht haben: teilt die Arbeit auf. Statt wie bei Word (WYSIWYG)sich zugleich um das Aussehen und den Inhalt k&#252;mmern zu m&#252;ssen, kann man in Latex sich ausschlie&#223;lich auf den Inhalt konzentrieren. Den Textsatz &#252;bernimmt der Profi in deinem PC. Daher spielt es absolut keine Rolle, in welcher Schrift mit wie vielen Leerzeilen und Leerzeichen, Tabulatoren usw u.s.f. man den Text eingibt. Einzig was z&#228;hlt ist die Syntax von Latex, die aus der Texteingabe das macht, was man, das Verst&#228;ndnis von Latex unterstellt, erwarten kann.</p>
<p>Wichtig in diesem Zusammenhang sind folgende Konventionen:</p>
<blockquote><p><font size="3">%\befehl</font></p>
</blockquote>
<p>kommentiert den Befehl aus. Dieser wird beim Kompilieren nicht ber&#252;cksichtigt.</p>
<blockquote><p><font size="3">\\</font></p>
</blockquote>
<p>f&#252;hrt einen Zeilenumbruch aus. Das n&#228;chste Wort erscheint in der n&#228;chsten Zeile.</p>
<p>Eine ausgelassene Zeile bei der Texteingabe l&#228;sst die nachfolgende Ausgabe im n&#228;chsten Absatz weiterlaufen. </p>
<p>&#160;</p>
<p>Das sollte als Grundlage ausreichen. Jetzt kommen wir zur Praxis. Ich nehme als Vorlage f&#252;r die Hausarbeit die bei Peter Felix Schuster&#160; frei verf&#252;gbare <a href="http://www.peterfelixschuster.de/hausarbeit-jura.tex">HA-Vorlage</a> , die ich etwas angepasst habe und erkl&#228;re anhand dieser, was man damit macht.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Die Vorlage sieht im wesentlichen folgenderma&#223;en aus:</p>
<blockquote><p>%Pr&#228;ambel</p>
<p>\documentclass[widefront,tightfn]{jura}       <br />\usepackage{ngerman}       <br />\usepackage[latin9]{inputenc}       <br />\usepackage{ngerman}       <br />\usepackage[T1]{fontenc}%T1-Fonts       <br />\usepackage{mathptmx}%Times Roman als Standardschrift       <br />\usepackage[scaled=.90]{helvet}%Arial f&quot;ur die &quot;Uberschriften       <br />\usepackage{courier}%PostScript Schriftarten (Courier)       <br />\usepackage{setspace}       <br />\usepackage{marvosym}       <br />\usepackage{scrpage2}%Kopf- und Fu&quot;szeilen       <br />\usepackage{jurabib}%juristisches Literaturverzeichnis, Optionen mit \jurabibsetup       <br />\usepackage{geometry}%f&quot;ur Seitenr&quot;ander, s.u. </p>
<p>\setlength{\headheight}{1.1\baselineskip} </p>
<p>&#160;</p>
<p>%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%</p>
<p>%hier kommt noch die Konfiguration des Jurabib Paktes, %welche ich aber an dieser Stelle des Platzes wegen&#160;&#160;&#160;&#160; %ausspare</p>
<p>%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%</p>
<p>\usepackage{jurabase} </p>
<p>&#160;</p>
<p>\setcounter{secnumdepth}{7} </p>
<p>\setcounter{tocdepth}{7} </p>
<p>\newcommand*{\jurafinish}{\ifnum\value{tiefe}&gt;1\levelup\jurafinish\fi} </p>
<p>\newcommand{\pg}[1]{\S\,#1}       <br />\newcommand{\Pg}[1]{\SSS\,#1}       <br />\renewcommand{\contentsname}{Gliederung} </p>
<p>\geometry{lmargin=7cm,rmargin=0.75cm,tmargin=2cm,bmargin=2cm,headheight=0ex}       </p>
<p>&#160;</p>
<p>%Ende der Pr&#228;ambel      <br />%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%</p>
<p>\begin{document}      <br />\pagestyle{scrheadings}       <br />\ihead{} \chead{} \ohead{\bfseries\thepage}       <br />\ifoot{} \cfoot{} \ofoot{}       <br />\frontmatter</p>
<p>\pagenumbering{Roman}      <br />\singlespacing</p>
<p>&#160;</p>
<p>%Titel der Arbeit      <br />\title{&quot;Ubung im &quot;Offentlichen Recht f&quot;ur Anf&quot;anger\\bei Prof. Dr. Maximilian Musterprof} </p>
<p>%Bearbeiter mit Adresse und Matrikelnummer      <br />\author{Peter Felix Schuster\\Musterstra&quot;se 30\\08151 Musterstadt\\Matr.\,Nr. 08154711}       <br />\maketitle%Titelseite erzeugen </p>
<p>%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%</p>
<p>%Vorspann%</p>
<p>\begin{sachverhalt}      <br />%hier kommt der Sachverhalt rein. Einfach aus der pdf oder doc Datei der Aufgabenstellung kopieren       <br />\end{sachverhalt} </p>
<p>\tableofcontents </p>
<p>\bibliography{literatur}      <br />\bibliographystyle{jurabib} </p>
<p>&#160;</p>
<p>%Hier beginnt das eigentliche Gutachten, also 7cm-Rand, 1,5-facher Zeilenabstand      </p>
<p>\mainmatter</p>
<p>\pagenumbering{arabic}      <br />\renewcommand{\thefootnote}{\fnsymbol{footnote}}       <br />{\noindent\huge\bfseries       <br />Gutachten\footnote{Alle \Pg{} sind solche des BVerfGG. Alle Artikel sind solche des GG.}       <br />}       <br />\renewcommand{\thefootnote}{\arabic{footnote}}\addtocounter{footnote}{-1} </p>
<p>&#160;</p>
<p>\toc{}</p>
<p>\sub{}</p>
<p>\levelup</p>
<p>\jurafinish </p>
<p>\end{document}</p>
</blockquote>
<p>Alles muss man sicherlich nicht verstehen und im einzelnen auch nicht wissen, was all die Befehle bedeuten.</p>
<p>F&#252;r die Arbeit mit der Vorlage muss man jedoch folgendes wissen:</p>
<ol>
<li><font style="background-color: #ffffff">In der Pr&#228;ambel werden Einstellungen f&#252;r die Ausgabe der Datei vorgenommen. Dort werden verschiedene Pakete nach geladen und diese konfiguriert. Welche Optionen m&#246;glich sind, kann man in der Dokumentation des jeweiligen Pakets nachlesen, wenn man m&#246;chte. Im Normalfall m&#252;sste diese jedoch nicht ge&#228;ndert werden, die Vorlage entspricht dem in Deutschland f&#252;r jur. HA geltenden Standards. Sollte der Aufgabensteller auf eine abweichende Formatierung Wert zu legen, so kann diese durch die in der Vorlagen vorhandenen Kommentare angepasst werden.</font> </li>
<li><font style="background-color: #ffffff">Die t&#228;gliche Arbeit findet nicht in der Pr&#228;ambel statt, sondern in dem Teil danach. Das wollen wir uns jetzt genauer anschauen.</font> </li>
</ol>
<p>Der der Pr&#228;ambel nachstehende Teil enth&#228;lt vier Bereiche:</p>
<ol>
<li><font style="background-color: #ffffff">Titelblatt</font> </li>
<li><font style="background-color: #ffffff">Sachverhalt</font> </li>
<li><font style="background-color: #ffffff">Gliederung + Literaturverzeichnis</font> </li>
<li><font style="background-color: #ffffff">Inhalt</font> </li>
</ol>
<p>Im Titelblatt macht man seine Angaben wie Namen, Semester und Matrikelnummer, sowie Titel der Arbeit. &#220;ber das Design muss man sich keine Gedanken machen &#8211; es sieht schlicht und angemessen aus.</p>
<p>In den Bereich des Sachverhalts kopiert oder tippt man die Aufgabenstellung mitsamt aller vom Aufgabensteller gemachten Tippfehlern .</p>
<p>Gliederung und Literaturverzeichnis muss man nicht extra bearbeiten &#8211; sie werden automatisch erstellt.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Nun zum Inhalt. Hier muss man sich eine logische Struktur der Textebenen schaffen. Daf&#252;r stehen die Befehle:</p>
<blockquote><p><font size="3">\toc{Titel der Ebene}</font></p>
<p><font size="3">\sub{Titel}</font></p>
<p><font size="3">\levelup</font>&#160;</p>
</blockquote>
<p>Dieses Beispiel w&#252;rde folgendes erstellen:</p>
<blockquote><p><font style="background-color: #ffffff">A. Titel der Ebene</font></p>
<p>&#160;&#160;&#160; I. Titel</p>
</blockquote>
<p>Insgesamt geht die Gliederung &#252;ber 7 Ebenen. Die Tiefe kann man in der Pr&#228;ambel einstellen &#8211; man sollte aber nicht &#252;betreiben <img src='http://www.daboius.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<blockquote><p>\setcounter{secnumdepth}{7} </p>
<p>\setcounter{tocdepth}{7}</p>
</blockquote>
<p> Zur Verf&#252;gung steht ein gemischtes latein-griechisches alpha numerisches System (A I 1 a) aa) alpha) alpha alpha) )</p>
<p>Der Befehl \levelup muss nach einem \sub folgen um auf die n&#228;chsth&#246;here Ebene aufzusteigen. W&#252;rde man das obige Besipiel mit \toc{Neue Ebene} weiterf&#252;hren, so w&#228;re das Ergebnis:</p>
<blockquote><p><font style="background-color: #ffffff">A. Titel der Ebene</font></p>
<p>&#160;&#160;&#160; I. Titel</p>
<p>B. Neue Ebene</p>
</blockquote>
<p>Tocs f&#252;gen weitere Gliederungspunkte in der aktuellen Ebene hinzu. Subs gehen eine Ebene tiefer. Levelup lassen in die Ebene h&#246;her aufsteigen. Um folgendes zu erhalten:</p>
<blockquote><p><font style="background-color: #ffffff">A. Titel der Ebene</font></p>
<p>&#160;&#160;&#160; I. Titel</p>
<p>&#160;&#160;&#160; II. Titel 2</p>
<p>&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; 1. Untertitel 1</p>
<p>&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; 2. Untertitel 2</p>
<p>B. Neue Ebene</p>
</blockquote>
<p>M&#252;sste man folgenden Code eingeben:</p>
<blockquote><p><font size="3">\toc{Titel der Ebene}</font></p>
<p><font size="3">\sub{Titel}</font></p>
<p><font size="3">\toc{Titel 2}</font></p>
<p><font size="3">\sub{Untertitel 1}</font></p>
<p><font size="3">\toc{Untertitel 2}</font></p>
<p><font size="3">\levelup</font></p>
<p><font size="3">\levelup</font></p>
<p><font size="3">\toc{Neue Ebene}</font></p>
</blockquote>
<p>Hier machen wir einen Einschnitt. Im n&#228;chsten Teil werde ich zeigen, wie man Fu&#223;noten und Literatur mit jurabib verwaltet; den Text kompiliert und das Ergebnis fertig stellt. </p>
<p>&#160;</p>
<p>Weiterf&#252;hrende Links f&#252;r diesen Teil:</p>
<ol>
<li><a title="http://www.peterfelixschuster.de/tex.htm" href="http://www.peterfelixschuster.de/tex.htm">http://www.peterfelixschuster.de/tex.htm</a><font style="background-color: #ffffff"> &#8211; Die Homepage von Peter Schuster</font></li>
<li><a title="http://www.abyter.de/latex2.htm" href="http://www.abyter.de/latex2.htm">http://www.abyter.de/latex2.htm</a><font style="background-color: #ffffff"> &#8211; eine gute Einf&#252;hrung ins Latex</font></li>
<li><a title="http://www.uni-giessen.de/hrz/tex/cookbook/cookbook.html" href="http://www.uni-giessen.de/hrz/tex/cookbook/cookbook.html">http://www.uni-giessen.de/hrz/tex/cookbook/cookbook.html</a><font style="background-color: #ffffff"> &#8211; ein sehr umfassender Kurs mit vielen Beispielen und Lernzielkontrollen</font></li>
</ol>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Juristische Hausarbeit mit LaTeX (Teil II &#8211; Wie fange ich an)</title>
		<link>http://www.daboius.de/juristische-hausarbeit-mit-latex-teil-ii-wie-fange-ich-an/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 17:22:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris S.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitales]]></category>
		<category><![CDATA[LaTeX für Juristen]]></category>
		<category><![CDATA[hausarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[jabref]]></category>
		<category><![CDATA[jurabib]]></category>
		<category><![CDATA[kostenlos]]></category>
		<category><![CDATA[latex]]></category>
		<category><![CDATA[literatur]]></category>
		<category><![CDATA[seminararbeit]]></category>
		<category><![CDATA[tex]]></category>
		<category><![CDATA[word]]></category>

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		<description><![CDATA[LaTeX ist keine Software aus einem Guß, wie sie zB Word oder OpenOffice ist. Vielmehr muss man seine Arbeitsumgebung quasi selbst zusammenstellen. Im Wesentlichen benötigt man folgende Teile: Ein Editor Eine LaTeX Distribution Zusätzliche Pakete Eine Vorlage 1. Der Editor Der erste wichtiger Schritt ist die Wahl des Editors, also der Programmumgebung in der die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>LaTeX ist keine Software aus einem Guß, wie sie zB Word oder OpenOffice ist. Vielmehr muss man seine Arbeitsumgebung quasi selbst zusammenstellen. Im Wesentlichen benötigt man folgende Teile:</p>
<ol>
<li>Ein Editor</li>
<li>Eine LaTeX Distribution</li>
<li>Zusätzliche Pakete</li>
<li> Eine Vorlage</li>
</ol>
<p>1. Der Editor</p>
<p>Der erste wichtiger Schritt ist die Wahl des Editors, also der Programmumgebung in der die ganze Arbeit verrichtet wird. Wo man seinen Inhalt eintippt, kompiliert, verwaltet usw. In Prinzip wäre es möglich auch mit dem Windows Eigenem Editor Notepad zu arbeiten. Allerdings ist dieser Editor nicht sonderlich bequem, hat sogut wie keine Funktionen und auch keine Anbindung an Latex. Nach meiner Recherche  habe ich mich für den<a href="http://www.latexeditor.org/" target="_self"> latex editor</a> (lED) entschieden.</p>
<div id="attachment_28" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.daboius.de/wp-content/uploads/2009/03/led.jpg"><img class="size-medium wp-image-28" title="led" src="http://www.daboius.de/wp-content/uploads/2009/03/led-300x187.jpg" alt="latex editor Ansicht" width="300" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">latex editor Ansicht</p></div>
<p>Das Programm ist kostenlos, hat eine angenehme und verständliche Oberfläche ist schnell und recht stabil. Es hat einige interessante Gimmiks wie eine interne Zwischenablage, wo man 10 Schnipsel abspeichern kann und jederzeit auf jeder beliebigen Stelle im Text durch Anklicken einfügen. Zudem kann man bis zu 10 Lesezeichen einstellen und bei Bedarf darauf springen, ohne lange im Text zu scrollen und zu suchen. So kann man den Bearbeitungsstatus eines Arbeitstages markieren und am nächsten Tag ab da weiter arbeiten. Weiterer Vorteil ist das simple Projektmanagement: so kann man in einem Fenster sowohl den Text als auch die Literatur verwalten, was ganz bequem und übersichtlich ist.</p>
<p>Was an dem Programm nicht gefällt ist das manchmal sehr eigensinnige Verhalten der Programmoberfläche. So kann man zwar die Zeilennummernanzeige einstellen, aber diese wird dennoch nicht angezeigt, was beim Debuggen sehr stört. Die Lesezeichen &#8211; einmal gesetzt &#8211; lassen sich nicht mehr entfernen, sodass man beim Erreichen der 10 Lesezeichen gezwungen ist eine andere Datei anzulegen, um da neue Lesezeichen zu setzen. Der Scrollbalken ändert seine Ansicht (unter Vista) sobald man mit der Maus drüberfährt und verhält sich ebenfalls ziemlich eigensinnig.</p>
<p>Alles in allem ist der Editor akzeptabel. Alternativen wären:</p>
<ol>
<li><a href="http://www.texniccenter.org/">TeXnicCenter</a>Habe den Editor mal installiert aber nicht eingestellt, sodass ich nur von der Oberfläche her urteilen kann, die mir allerdings ganz gut gefiel</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/LaTeX#Entwicklungsumgebungen">Weitere Entwicklungsumgebungen</a> auch mit verschiedenen Plattformen wie Linux, Mac oder Win</li>
</ol>
<p>2. Latex Distribution</p>
<p>Wichtiger noch als der Editor ist die Latex Distribution. Diese wird als Kommandozeilesoftware in das Betriebssystem installiert und von dem Editor zum Komplieren angewiesen. Das Ergebnis der Arbeit von Latex ist in der Regel eine PS oder PDF Datei, die dann abgespeichert und ausgedruckt werden kann. Der Vorteil dieser Formate ist die Tatsache, dass sie ihr Aussehen nicht ändern, wie es bei Word und co. der Fall ist, wenn man die Datei an einem anderen Rechner öffnet/ausdruckt. Die PostScript oder PDF Datei enthält alle Informationen, die plattformunabhängig überall gleich dargestellt werden.</p>
<p>Ich habe mich für die <a href="http://miktex.org/" target="_blank">MikTeX Distribution</a> entschieden. Ausschlaggebend war dafür die Wahl des Editors, der die Distribution ausdrücklich unterstützt. Die Installation erfolgt in mehreren Schritten. Man lädt einen Net- oder Basic-Installer runter der ca.3 bzw. 90 mb respektive schwer ist und muss beim Installieren nach Bedarf weitere Softwareteile aus dem Internet nachladen. Insgesam belegt die MikTex Installation bei mir 260mb, was für ein Kommandozeilenwerkzeug nicht gerade wenig ist, aber der Großteil sind darin die Makropakete und Schriftdateien. Die Software arbeitet trotz Größe dennoch sehr zügig, subjektiv viel schneller als Word und Co und läuft auch auf sehr betagten Rechnern. Die Installation der Distribution liegt schon ein Weilchen zurück, sodass ich jetzt nicht sagen kann, was bei der Installation zu beachten gäbe, aber das Procedere ist ziemlich selbsterklärend und man kann in Prinzip einfach nur auf next klicken und warten, bis alles heruntergeladen und installiert ist.</p>
<p>3. Zusätzliche Pakete</p>
<p>MikTeX bring mit sich ein Paketverwaltungsprogramm, welches ähnlich wie in Linux ermöglicht Pakete nachinstallieren und zu entfernen ohne diese im Internet selbst suchen und mühsam installieren zu müssen.</p>
<p>Nachinstallieren musste ich folgende Pakete:</p>
<ol>
<li>geometry</li>
<li>german</li>
<li>helvetic</li>
<li>jura</li>
<li>koma-script</li>
<li>jurabib</li>
</ol>
<p>Was man nachinstallieren muss, ergibt sich aus den Fehlermeldungen, die in dem Editor beim Versuch des Kompilierens angezeigt werden</p>
<p>4. Vorlage</p>
<p>Schließlich benötigt man eine Vorlage, mit der man seine Hausarbeit gestalten möchte. Auf den Seiten von Peter Schuster findet sich <a href="http://www.peterfelixschuster.de/tex.htm" target="_blank">ein paar Vorlagen</a>, die man für seine Hausarbeit frei verwenden kann. Ich habe für meine Arbeit diese <a href="http://www.peterfelixschuster.de/hausarbeit-jura.tex">Vorlage </a>ausgesucht, die ich nach meinem Bedarf umgestaltete.</p>
<p>Die weitere Vorgehensweise wird dann im nächsten Teil erläutert. Im Schlussteil werde ich meine Erfahrungen mit latex zusammenfassen und eine Stellungnahme zum Thema abgeben.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Juristische Hausarbeit mit LaTeX (und ganz ohne MS Word)</title>
		<link>http://www.daboius.de/juristische-hausarbeit-mit-latex-und-ganz-ohne-ms-word/</link>
		<comments>http://www.daboius.de/juristische-hausarbeit-mit-latex-und-ganz-ohne-ms-word/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 20:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris S.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitales]]></category>
		<category><![CDATA[LaTeX für Juristen]]></category>
		<category><![CDATA[Nützliches]]></category>
		<category><![CDATA[hausarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[latex]]></category>
		<category><![CDATA[Textsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Textverarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[word]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich eher frustrierende Erfahrungen mit der Kombination wissenschaftliches Arbeiten und Microsoft Word bei meiner ersten Hausarbeit sammeln durfte, habe ich mich entschieden meine zweite Hausarbeit mit den Mitteln  des freien Textsatzprogramms LaTeX zu schreiben. Nachfolgend werde ich in mehreren Beiträgen schildern, wie ich vorgegangen bin und was daraus geworden ist. Zunächst ein paar Worte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich eher frustrierende Erfahrungen mit der Kombination wissenschaftliches Arbeiten und Microsoft Word bei meiner ersten Hausarbeit sammeln durfte, habe ich mich entschieden meine zweite Hausarbeit mit den Mitteln  des freien Textsatzprogramms LaTeX zu schreiben.</p>
<p>Nachfolgend werde ich in mehreren Beiträgen schildern, wie ich vorgegangen bin und was daraus geworden ist. Zunächst ein paar Worte zu LaTeX.</p>
<p>Über LaTeX bin ich gestolpert als ich meine erste Hausarbeit vor 1,5 Jahren geschrieben habe und an MS Word alle Zähne ausgebissen habe. Das war echt schlimm. Die Formatierung folgte einer ganz eigensinnigen Logik, die wohl jemanden aus Redmond in einem schlechten Traum eingefallen war und er sie in dem Programm umsetzte. Jedefalls machte die Software nicht das was ich wollte, sondern das was sie für nötig hielt. So eine Fremdbestimmung seitens eines Computers kann ich nicht ertragen. Schon gar nicht, wenn der Abgabetermin immer näher rückt, aber das Inhaltsverzeichnis immernoch so aussieht, als ob der Bearbeiter über Durst getrunken hätte.</p>
<p>Nunja, meine Recherche führte mich zu LaTeX über die <a href="http://www.peterfelixschuster.de/tex.htm" target="_blank">Webseite </a>von Peter Felix Schuster. Mich faszinierten vor allem die <a href="http://www.peterfelixschuster.de/jura.htm" target="_blank">Unterlagen</a>, die er für seine Zivilrecht AG erstellt hatte. Diese sehen einfach umwerfend schön aus. Die Typografie ist abgestimmt. Die Zeilen- und Zeichenabstände erleichtern das Lesen. Und alles sieht wie aus einem Guss gefertigt &#8211; einfach toll. Da habe ich mich entschieden das bei nächster Gelegenheit auszuprobieren. Die Hausarbeit war abgabereif und das ganze kurz vor Schluss umzustellen hatte ich keinen Nerv mehr. Stattdessen recherchierte ich kurz weiter und erfuhr, was es mit LaTeX auf sich hatte.</p>
<p>TeX war ein Programm, welches in den 80er Jahren in den USA für den Textsatz entwickelt wurde. Anders als andere Textsatzprogramme konnte TeX mit speziellen Programmbausteinen (Makros) umgehen und so für jede erdenkliche Textart nach Belieben angepasst werden. LaTeX (ausgesprochen La te:ch) ist ein Paket aus mehreren Hundert Makros, die für viele Standardeinsatzgebiete eine passende Darstellung der Textstücke ermöglicht. So ist LaTeX bei Naturwissenschaftlern für die richtige Darstellung mathematischer Formeln sehr beliebt.</p>
<p>Die große Flexibilität der Software macht es aber ebenfalls möglich nicht-technische Texte richtig zu setzen. So eignet sich das Programm auch für die Erstellung juristischer Texte. Genau das habe ich ausprobiert und werde demnächst berichten, was daraus geworden ist. Geplant ist folgende Gliederung:</p>
<ol>
<li>Vorgeschichte / Was ist LaTeX</li>
<li>Wie fange ich an, was muss ich wissen?</li>
<li>Wie erstelle ich eine Gliederung, ein Literaturverzeichnis, Fußnoten?</li>
<li>Fazit und eigene Meinung</li>
</ol>
<p>Empfohlene Links:</p>
<ol>
<li>http://de.wikipedia.org/wiki/TeX</li>
<li>http://de.wikipedia.org/wiki/LaTeX</li>
<li>http://www.peterfelixschuster.de/tex.htm</li>
<li>http://www.jurawiki.de/LaTeX</li>
<li>http://www.dante.de/faq/de-tex-faq/html/de-tex-faq.html</li>
</ol>
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		</item>
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