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	<title>Daboius - Jurablog &#187; literaturverzeichnis</title>
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		<title>Juristische Hausarbeit mit LaTeX (Teil III &#8211; Wie schreibe ich latex)</title>
		<link>http://www.daboius.de/juristische-hausarbeit-mit-latex-teil-iii-wie-schreibe-ich-latex/</link>
		<comments>http://www.daboius.de/juristische-hausarbeit-mit-latex-teil-iii-wie-schreibe-ich-latex/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 21:02:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris S.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitales]]></category>
		<category><![CDATA[Jura an der Uni Köln]]></category>
		<category><![CDATA[LaTeX für Juristen]]></category>
		<category><![CDATA[fußnoten]]></category>
		<category><![CDATA[gliederung]]></category>
		<category><![CDATA[hausarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[jura]]></category>
		<category><![CDATA[jurabib]]></category>
		<category><![CDATA[latex]]></category>
		<category><![CDATA[literaturverzeichnis]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem Latex hoffentlich problemlos installiert wurde, wollen wir mal probieren, ob daraus was wird. Latex Befehle beginnen immer mit einem &#34;backslash&#34; also: \befehl [option]{argument} Jede Latex Datei ben&#246;tigt die Angabe des Beginns und des Endes der Bearbeitung: \begin{document} \end {document} Die Syntax ist denkbar einfach: ein Backslash leitet den Befehl ein, unmittelbar danach folgt der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem Latex hoffentlich problemlos installiert wurde, wollen wir mal probieren, ob daraus was wird.</p>
<p>Latex Befehle beginnen immer mit einem &quot;backslash&quot;</p>
<p>also:</p>
<blockquote><p>\befehl [option]{argument}</p>
</blockquote>
<p>Jede Latex Datei ben&#246;tigt die Angabe des Beginns und des Endes der Bearbeitung:</p>
<blockquote><p>\begin{document}</p>
<p>\end {document}</p>
</blockquote>
<p>Die Syntax ist denkbar einfach: ein Backslash leitet den Befehl ein, unmittelbar danach folgt der Befehl selbst (zB <strong>begin</strong>). Dieses kann durch Parameter (z.B. in dem Beispiel: <strong>document</strong>) und Optionen erg&#228;nzt werden. Die Textdatei unterteilt sich in die so genannte Pr&#228;ambel, wo Latex mitgeteilt wird welche Pakete und welche Einstellungen f&#252;r das Dokument gelten sollen und den eigentlichen Textk&#246;rper.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Beim Schreiben muss man sich im Klaren sein, dass man nicht das bekommt, was man aktuell sieht (<b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wysiwyg">WYSIWYG</a></b>), sondern, dass was haben will (<b>WYGIWYS</b>). Latex macht das, was Menschen seit Guteberg mit Texten gemacht haben: teilt die Arbeit auf. Statt wie bei Word (WYSIWYG)sich zugleich um das Aussehen und den Inhalt k&#252;mmern zu m&#252;ssen, kann man in Latex sich ausschlie&#223;lich auf den Inhalt konzentrieren. Den Textsatz &#252;bernimmt der Profi in deinem PC. Daher spielt es absolut keine Rolle, in welcher Schrift mit wie vielen Leerzeilen und Leerzeichen, Tabulatoren usw u.s.f. man den Text eingibt. Einzig was z&#228;hlt ist die Syntax von Latex, die aus der Texteingabe das macht, was man, das Verst&#228;ndnis von Latex unterstellt, erwarten kann.</p>
<p>Wichtig in diesem Zusammenhang sind folgende Konventionen:</p>
<blockquote><p><font size="3">%\befehl</font></p>
</blockquote>
<p>kommentiert den Befehl aus. Dieser wird beim Kompilieren nicht ber&#252;cksichtigt.</p>
<blockquote><p><font size="3">\\</font></p>
</blockquote>
<p>f&#252;hrt einen Zeilenumbruch aus. Das n&#228;chste Wort erscheint in der n&#228;chsten Zeile.</p>
<p>Eine ausgelassene Zeile bei der Texteingabe l&#228;sst die nachfolgende Ausgabe im n&#228;chsten Absatz weiterlaufen. </p>
<p>&#160;</p>
<p>Das sollte als Grundlage ausreichen. Jetzt kommen wir zur Praxis. Ich nehme als Vorlage f&#252;r die Hausarbeit die bei Peter Felix Schuster&#160; frei verf&#252;gbare <a href="http://www.peterfelixschuster.de/hausarbeit-jura.tex">HA-Vorlage</a> , die ich etwas angepasst habe und erkl&#228;re anhand dieser, was man damit macht.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Die Vorlage sieht im wesentlichen folgenderma&#223;en aus:</p>
<blockquote><p>%Pr&#228;ambel</p>
<p>\documentclass[widefront,tightfn]{jura}       <br />\usepackage{ngerman}       <br />\usepackage[latin9]{inputenc}       <br />\usepackage{ngerman}       <br />\usepackage[T1]{fontenc}%T1-Fonts       <br />\usepackage{mathptmx}%Times Roman als Standardschrift       <br />\usepackage[scaled=.90]{helvet}%Arial f&quot;ur die &quot;Uberschriften       <br />\usepackage{courier}%PostScript Schriftarten (Courier)       <br />\usepackage{setspace}       <br />\usepackage{marvosym}       <br />\usepackage{scrpage2}%Kopf- und Fu&quot;szeilen       <br />\usepackage{jurabib}%juristisches Literaturverzeichnis, Optionen mit \jurabibsetup       <br />\usepackage{geometry}%f&quot;ur Seitenr&quot;ander, s.u. </p>
<p>\setlength{\headheight}{1.1\baselineskip} </p>
<p>&#160;</p>
<p>%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%</p>
<p>%hier kommt noch die Konfiguration des Jurabib Paktes, %welche ich aber an dieser Stelle des Platzes wegen&#160;&#160;&#160;&#160; %ausspare</p>
<p>%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%</p>
<p>\usepackage{jurabase} </p>
<p>&#160;</p>
<p>\setcounter{secnumdepth}{7} </p>
<p>\setcounter{tocdepth}{7} </p>
<p>\newcommand*{\jurafinish}{\ifnum\value{tiefe}&gt;1\levelup\jurafinish\fi} </p>
<p>\newcommand{\pg}[1]{\S\,#1}       <br />\newcommand{\Pg}[1]{\SSS\,#1}       <br />\renewcommand{\contentsname}{Gliederung} </p>
<p>\geometry{lmargin=7cm,rmargin=0.75cm,tmargin=2cm,bmargin=2cm,headheight=0ex}       </p>
<p>&#160;</p>
<p>%Ende der Pr&#228;ambel      <br />%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%</p>
<p>\begin{document}      <br />\pagestyle{scrheadings}       <br />\ihead{} \chead{} \ohead{\bfseries\thepage}       <br />\ifoot{} \cfoot{} \ofoot{}       <br />\frontmatter</p>
<p>\pagenumbering{Roman}      <br />\singlespacing</p>
<p>&#160;</p>
<p>%Titel der Arbeit      <br />\title{&quot;Ubung im &quot;Offentlichen Recht f&quot;ur Anf&quot;anger\\bei Prof. Dr. Maximilian Musterprof} </p>
<p>%Bearbeiter mit Adresse und Matrikelnummer      <br />\author{Peter Felix Schuster\\Musterstra&quot;se 30\\08151 Musterstadt\\Matr.\,Nr. 08154711}       <br />\maketitle%Titelseite erzeugen </p>
<p>%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%</p>
<p>%Vorspann%</p>
<p>\begin{sachverhalt}      <br />%hier kommt der Sachverhalt rein. Einfach aus der pdf oder doc Datei der Aufgabenstellung kopieren       <br />\end{sachverhalt} </p>
<p>\tableofcontents </p>
<p>\bibliography{literatur}      <br />\bibliographystyle{jurabib} </p>
<p>&#160;</p>
<p>%Hier beginnt das eigentliche Gutachten, also 7cm-Rand, 1,5-facher Zeilenabstand      </p>
<p>\mainmatter</p>
<p>\pagenumbering{arabic}      <br />\renewcommand{\thefootnote}{\fnsymbol{footnote}}       <br />{\noindent\huge\bfseries       <br />Gutachten\footnote{Alle \Pg{} sind solche des BVerfGG. Alle Artikel sind solche des GG.}       <br />}       <br />\renewcommand{\thefootnote}{\arabic{footnote}}\addtocounter{footnote}{-1} </p>
<p>&#160;</p>
<p>\toc{}</p>
<p>\sub{}</p>
<p>\levelup</p>
<p>\jurafinish </p>
<p>\end{document}</p>
</blockquote>
<p>Alles muss man sicherlich nicht verstehen und im einzelnen auch nicht wissen, was all die Befehle bedeuten.</p>
<p>F&#252;r die Arbeit mit der Vorlage muss man jedoch folgendes wissen:</p>
<ol>
<li><font style="background-color: #ffffff">In der Pr&#228;ambel werden Einstellungen f&#252;r die Ausgabe der Datei vorgenommen. Dort werden verschiedene Pakete nach geladen und diese konfiguriert. Welche Optionen m&#246;glich sind, kann man in der Dokumentation des jeweiligen Pakets nachlesen, wenn man m&#246;chte. Im Normalfall m&#252;sste diese jedoch nicht ge&#228;ndert werden, die Vorlage entspricht dem in Deutschland f&#252;r jur. HA geltenden Standards. Sollte der Aufgabensteller auf eine abweichende Formatierung Wert zu legen, so kann diese durch die in der Vorlagen vorhandenen Kommentare angepasst werden.</font> </li>
<li><font style="background-color: #ffffff">Die t&#228;gliche Arbeit findet nicht in der Pr&#228;ambel statt, sondern in dem Teil danach. Das wollen wir uns jetzt genauer anschauen.</font> </li>
</ol>
<p>Der der Pr&#228;ambel nachstehende Teil enth&#228;lt vier Bereiche:</p>
<ol>
<li><font style="background-color: #ffffff">Titelblatt</font> </li>
<li><font style="background-color: #ffffff">Sachverhalt</font> </li>
<li><font style="background-color: #ffffff">Gliederung + Literaturverzeichnis</font> </li>
<li><font style="background-color: #ffffff">Inhalt</font> </li>
</ol>
<p>Im Titelblatt macht man seine Angaben wie Namen, Semester und Matrikelnummer, sowie Titel der Arbeit. &#220;ber das Design muss man sich keine Gedanken machen &#8211; es sieht schlicht und angemessen aus.</p>
<p>In den Bereich des Sachverhalts kopiert oder tippt man die Aufgabenstellung mitsamt aller vom Aufgabensteller gemachten Tippfehlern .</p>
<p>Gliederung und Literaturverzeichnis muss man nicht extra bearbeiten &#8211; sie werden automatisch erstellt.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Nun zum Inhalt. Hier muss man sich eine logische Struktur der Textebenen schaffen. Daf&#252;r stehen die Befehle:</p>
<blockquote><p><font size="3">\toc{Titel der Ebene}</font></p>
<p><font size="3">\sub{Titel}</font></p>
<p><font size="3">\levelup</font>&#160;</p>
</blockquote>
<p>Dieses Beispiel w&#252;rde folgendes erstellen:</p>
<blockquote><p><font style="background-color: #ffffff">A. Titel der Ebene</font></p>
<p>&#160;&#160;&#160; I. Titel</p>
</blockquote>
<p>Insgesamt geht die Gliederung &#252;ber 7 Ebenen. Die Tiefe kann man in der Pr&#228;ambel einstellen &#8211; man sollte aber nicht &#252;betreiben <img src='http://www.daboius.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<blockquote><p>\setcounter{secnumdepth}{7} </p>
<p>\setcounter{tocdepth}{7}</p>
</blockquote>
<p> Zur Verf&#252;gung steht ein gemischtes latein-griechisches alpha numerisches System (A I 1 a) aa) alpha) alpha alpha) )</p>
<p>Der Befehl \levelup muss nach einem \sub folgen um auf die n&#228;chsth&#246;here Ebene aufzusteigen. W&#252;rde man das obige Besipiel mit \toc{Neue Ebene} weiterf&#252;hren, so w&#228;re das Ergebnis:</p>
<blockquote><p><font style="background-color: #ffffff">A. Titel der Ebene</font></p>
<p>&#160;&#160;&#160; I. Titel</p>
<p>B. Neue Ebene</p>
</blockquote>
<p>Tocs f&#252;gen weitere Gliederungspunkte in der aktuellen Ebene hinzu. Subs gehen eine Ebene tiefer. Levelup lassen in die Ebene h&#246;her aufsteigen. Um folgendes zu erhalten:</p>
<blockquote><p><font style="background-color: #ffffff">A. Titel der Ebene</font></p>
<p>&#160;&#160;&#160; I. Titel</p>
<p>&#160;&#160;&#160; II. Titel 2</p>
<p>&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; 1. Untertitel 1</p>
<p>&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; 2. Untertitel 2</p>
<p>B. Neue Ebene</p>
</blockquote>
<p>M&#252;sste man folgenden Code eingeben:</p>
<blockquote><p><font size="3">\toc{Titel der Ebene}</font></p>
<p><font size="3">\sub{Titel}</font></p>
<p><font size="3">\toc{Titel 2}</font></p>
<p><font size="3">\sub{Untertitel 1}</font></p>
<p><font size="3">\toc{Untertitel 2}</font></p>
<p><font size="3">\levelup</font></p>
<p><font size="3">\levelup</font></p>
<p><font size="3">\toc{Neue Ebene}</font></p>
</blockquote>
<p>Hier machen wir einen Einschnitt. Im n&#228;chsten Teil werde ich zeigen, wie man Fu&#223;noten und Literatur mit jurabib verwaltet; den Text kompiliert und das Ergebnis fertig stellt. </p>
<p>&#160;</p>
<p>Weiterf&#252;hrende Links f&#252;r diesen Teil:</p>
<ol>
<li><a title="http://www.peterfelixschuster.de/tex.htm" href="http://www.peterfelixschuster.de/tex.htm">http://www.peterfelixschuster.de/tex.htm</a><font style="background-color: #ffffff"> &#8211; Die Homepage von Peter Schuster</font></li>
<li><a title="http://www.abyter.de/latex2.htm" href="http://www.abyter.de/latex2.htm">http://www.abyter.de/latex2.htm</a><font style="background-color: #ffffff"> &#8211; eine gute Einf&#252;hrung ins Latex</font></li>
<li><a title="http://www.uni-giessen.de/hrz/tex/cookbook/cookbook.html" href="http://www.uni-giessen.de/hrz/tex/cookbook/cookbook.html">http://www.uni-giessen.de/hrz/tex/cookbook/cookbook.html</a><font style="background-color: #ffffff"> &#8211; ein sehr umfassender Kurs mit vielen Beispielen und Lernzielkontrollen</font></li>
</ol>
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