Kleine Aufmerksamkeit

Gestern fand sich ein Brief mit diesem Betreff in meinem Briefkasten. Adressiert an mich als Betreiber der Plattform daboius. Ich wurde neugierig und machte auf. Darin fand sich ein schönes Lesezeichen mit der Werbung für die juristische Stellenbörse www.karriere-jura.de . Der Absender bat mich, sofern ich das Angebot der Stellenbörse nützlich fände, einen Link darauf zu setzen. Das tue ich hiermit.

Die Webseite ist recht übersichtlich – über eine Maske lässt sich nach angebotenen Stellen suchen oder kostenlos eigene Gesuche einreichen. Kritisch finde ich allerdings die Menge und Aktualität der Angebote. Das aktuellste Angebot war zum Veröffentlichungszeitpunkt vom 08.10.2012 – also fast eine Woche her
(Upd 1(13.10.2012): Nach Auskunft des Betreibers lag die Ursache für die fehlende Aktualität der Stellenangebote an technischen Problemen, die mittlerweile behoben sind.)

Das Portal bietet auch eine Möglichkeit über offene Stellen benachrichtigt zu werden. Ob das auch klappt, habe ich nicht getestet.

Wer also zurzeit auf der Suche nach einer Stelle im juristischen Bereich ist, sollte auch einen Blick auf diese Webseite werfen.

Eine ebenfalls gute Anlaufstelle ist die Stellenbörse von lto.de – sie kooperiert mit monstrer.de und greift auf einen sehr großen und aktuellen Datenbestand zurück.

Praktikumplätze und Nebenjobangebote finden sich oft auf den Homepages der Universitäten und juristischer Fakultäten. Hier zum Beispiel die Stellen- und Praktikumsbörse der Uni Köln.

Ein Tipp am Rande – es empfiehlt sich sehr schon während des Studiums in einer Rechtsanwaltskanzlei auszuhelfen. So knüpft man schon früh wichtige Kontakte und kann das nicht immer kalkulierbare Ergebnis des ersten Staatsexamens ausgleichen. Dabei ist nicht die Größe der Kanzlei entscheidend, sondern ob man sich mit dem Tätigkeitsschwerpunkt der Kanzlei identifizieren kann.

 UPD 2 (13.02.2015) : So, knapp zwei Jahre nachdem ich diesen Beitrag hier geschrieben habe, habe ich mich dem Thema Karriere für Juristen auch aus eigenem Interesse zugewandt. Bei meiner Recherche fiel mir dann auf, dass ich diese Webseite schon einmal gesehen haben musste. Nun, zwei Jahre nach meinem Bericht ist die Stellenbörse quicklebendig und wartet mit vielen interessanten Stellenangeboten auf. Daher eine klare Empfhelung für alle, die im oder nach dem Referendariat nach rosigen Perspektiven sucht.


P.S. @ Marketingabteilungen und ihre Entscheider: gerne schaue ich mir Ihre Produkte mit Bezug zum Jura Studium an und schreibe eine Rezension dazu. Bitte schauen Sie in das Impressum dieser Seite wegen der Kontaktinformationen.

 

 

Lernen mit Karteikarten (kostenlose Vorlagen)

Lange ist es her, dass der letzte Beitrag von mir erschienen ist. Ich bin momentan beim einem Rep und bereite mich auf das Examen vor. In diesem Artikel möchte ich kurz das Lernen mit Karteikarten behandeln.

Karteikarten sind für das Lernen sehr effektiv. Man kann auf einer relativ kleinen Fläche komprimiert Wissen zu einer bestimmten Frage festhalten, dieses durch gezieltes und systematisches Wiederholen lernen und im Fall der Fälle abrufen.

Das Lernen mit Karteikarten kann vielfältig gestaltet werden. Weit verbreitet ist das 5-Fächer-System. Man unterteilt die Ablagebox für die Karteikarten in 5 Abteilungen. Die erste ist für den neuen Stoff. Sie wird jeden Tag bearbeitet. Das Gelernte wandert weiter. Das ungelernte bleibt in der ersten Abteilung weiter. Am nächsten Tag werden richtig wiederholte Karten aus der zweiten in die dritte Abteilung verschoben. Die Karten aus der Dritten Abteilung werden nach einer Woche wiederholt und wandern in die vierte. Nach einem Monat gehen die Karten in die letzte Abteilungen, wenn sie richtig wiederholt wurden. Dort werden die dann monatlich aufgerufen.

Aber wo kriegt man die Karteikarten her? Es gibt viele fertige Frage-Antwort Kärtchen von verschiedenen Verlagen. Ich habe mir die von hemmer für Zivilrecht I (BGB AT und SchuldR AT) angeschafft. Diese sind in Prinzip ganz gut aber teilweise fehlerhaft, was Meinungsstreitigkeiten anbelangt und man kann sie nur sinnvoll lernen, wenn man andere Produkte von hemmer gleichzeitig durcharbeitet. So bauen die BGB AT Karteikarten auf dem Fallbuch zu BGB AT von hemmer ziemlich offensichtlich auf. Die Kärtchen sind auf einem sehr dünnem Papier gedruckt, das  in der Jackentasche schnell knittert. Die Fragen sind teilweise unpräzise gestellt und führen bei neuen Karten zu Missverständnissen.

Andere Systeme habe ich nicht angeschaut, aber es gibt noch Kartensätze von Alpmann Schmitt und Münchhausen.

Der Nachteil von all diesen Kartensätzen ist klar: Sie wurden vorgefertigt. Da die Fläche auf dem Papier breite Ausführungen nicht zulässt, muss das Wissen komprimiert werden. Die Folge ist, dass jemand anders sich nur schwer in die Denkweise des Erstellers einarbeiten wird.

Die Lösung dafür ist, Karteikarten selber anfertigen. Das habe ich ab Beginn meines Studiums angefangen und führe es immer noch fort. Wobei ich immer wieder die Formate und die Technik ändere und neue Methoden ausprobiere, damit ich das Optimum für mich finde.

Trotz der vielen Vorteile von Karteikarten, haben diese einen großen Nachteil: wen man sie selbst erstellt, braucht es a) relativ viel Zeit für die Erstellung und b) man verfällt schnell in Abschreib-automatismus, bei dem der Inhalt hinter der physischen Schreibarbeit  tritt. Das muss man aktiv bekämpfen, indem man die Karteikarten immer wieder für die Falllösungen bemüht, diese abändert, anpasst und so weiter, bis sie wirklich Relevantes enthalten.

Dazu kommt noch die psychologische Hürde: man muss sich dazu zwingen, statt den neuen interessanten Stoff zu verstehen, erstmal das alte zu wiederholen. Wenn man es schafft, eine Routine zu begründen und dieser zu folgen, fällt das Lernen mit den Karteikarten dann nicht allzu schwer.

Ich möchte hier noch meine Vorlagen kostenlos  zum Download anbieten. Ich drucke diese auf DIN A6 blanko Karteikarten mit Papierdicke 180 und beschreibe sie dann nach Belieben. Das Format erscheint mir am ehesten geeignet für schriftliches Beschreiben. A5 Karteikarten sind da zu groß, A7 zu klein, man wird die eigene Schrift nicht lesen können.

Download: Vorlage Zivilrecht | Vorlage öffentliches Recht | Vorlage Strafrecht

Dazu ein paar technische Hinweise: Die Vorlagen sind im PDF Format. Der Drucker muss für das Drucken von kleineren Papierformaten als DIN A4 ausgelegt sein und in den Einstellungen sollte DIN A6 ausgewählt werden.

Welche Erfahrungen habt ihr mit Karteikarten gemacht? Welche andere Lernmethoden habt ihr für euch entwickelt?

Wahl der neuen W2 Professur für die juristische Fakultät

Am Freitag erfolgt in der Uni Köln die Wahl einer neuen W2 Professur für die juristische Fakultät. Das Besondere daran, die Wahl erfolgt unter Beteiligung der Studierendenschaft als Anerkennung für sie Zahlung der Studiengebühren, denn die Professur wird eben aus diesen Gebühren finanziert.

Die Wahl erfolgt nach mehreren Probevorlesungen a 30 Minunten zu examensrelevanten Themen des Zivilrechts. Es lohnt sich also diese als Examenskandidat zu besuchen. Ob die studentische Beteiligung bei der Wahl dann auch wirklich berücksichtigt wird, sei aber noch dahingestellt – eine dahingehende Selbstverpflichtung des Dekanats besteht nicht.

Haftung von Rechtsanwälten in zivilrechtlicher Fallbearbeitung

Anlässlich einer Übungsarbeit und der aktuellen Entscheidung des BVerfG (1 BvR 386/09) zur Haftung von Rechtsanwälten, habe ich ein 4 Seitiges Arbeitspapier zusammengestellt, welches einige der wichtigen Fragen der anwaltlichen Haftung behandelt.

Das Arbeitspapier ist hier zu finden. Es enthält keine Fußnoten oder Verweise und soll nur einen kurzen Überblick verschaffen. Wer noch mehr wissen will, hier ein paar interessante Nachweise neben der oben genannten Entscheidung:

  1. Vertragsgestaltung durch den Rechtsanwalt, Teichmann, (Beginn) JuS 2001, 870ff
  2. [Urteil] Sorgfaltspflichten des Rechtsanwalts, NJW 1991,2280ff
  3. [Urteilsbesprechung] Vertragshaftung bei Anwaltsozietät und beim Anschein einer solchen Sozietät,K.Schmidt, JuS 2000, 293
  4. [Urteilsbesprechung] Keine Haftung des beitretenden Anwalts für Altschulden, K.Schmidt, JuS 2004, 444

VPN Nutzung mit Handy an der Uni Köln

Um in Köln mit seinem Handy halbwegs komfortabel in das UniNetz einwählen zu können, braucht man eine VPN Einwahl nach einem Cisco Standard. Trotz eines eingebauten VPN Zugangsprogramms in den Nokia Handys, funktioniert das leider nicht ohne weiteres.

Jetzt habe ich ein Profil nach dieser schönen Anleitung erstellt, welches man nur hier signieren muss. Die Signierung geht ganz einfach: man gibt einfach seine IMEI Nummer(steht auf dem Karton des Handys oder *#06# auf der Handytastatur eingeben) und seine Emailadresse ein. Nach der Bestätigung der Emailadresse bekommt man die signierte Datei zugeschickt. Diese muss nurnoch im Telefon installiert werden. Fertig. VPN Zugangspunkt mit den importierten Einstellungen definieren (Einstellungen->Verbindungen->VPN). Dann einfach in der UNI am tsunami Wlan Netz anmelden, WEP Schlüssel ( e8d4a51000 ) und seine SMAIL Accountdaten eingeben und lossurfen. Die unsignierty SIS Datei mit den aktuellen VPN Einstellungen für Köln steht hier bei mir exklusiv zum Download.

Bitteschön 🙂

Juristische Hausarbeit mit LaTeX (Teil III – Wie schreibe ich latex)

Nachdem Latex hoffentlich problemlos installiert wurde, wollen wir mal probieren, ob daraus was wird.

Latex Befehle beginnen immer mit einem "backslash"

also:

\befehl [option]{argument}

Jede Latex Datei benötigt die Angabe des Beginns und des Endes der Bearbeitung:

\begin{document}

\end {document}

Die Syntax ist denkbar einfach: ein Backslash leitet den Befehl ein, unmittelbar danach folgt der Befehl selbst (zB begin). Dieses kann durch Parameter (z.B. in dem Beispiel: document) und Optionen ergänzt werden. Die Textdatei unterteilt sich in die so genannte Präambel, wo Latex mitgeteilt wird welche Pakete und welche Einstellungen für das Dokument gelten sollen und den eigentlichen Textkörper.

 

Beim Schreiben muss man sich im Klaren sein, dass man nicht das bekommt, was man aktuell sieht (WYSIWYG), sondern, dass was haben will (WYGIWYS). Latex macht das, was Menschen seit Guteberg mit Texten gemacht haben: teilt die Arbeit auf. Statt wie bei Word (WYSIWYG)sich zugleich um das Aussehen und den Inhalt kümmern zu müssen, kann man in Latex sich ausschließlich auf den Inhalt konzentrieren. Den Textsatz übernimmt der Profi in deinem PC. Daher spielt es absolut keine Rolle, in welcher Schrift mit wie vielen Leerzeilen und Leerzeichen, Tabulatoren usw u.s.f. man den Text eingibt. Einzig was zählt ist die Syntax von Latex, die aus der Texteingabe das macht, was man, das Verständnis von Latex unterstellt, erwarten kann.

Wichtig in diesem Zusammenhang sind folgende Konventionen:

%\befehl

kommentiert den Befehl aus. Dieser wird beim Kompilieren nicht berücksichtigt.

\\

führt einen Zeilenumbruch aus. Das nächste Wort erscheint in der nächsten Zeile.

Eine ausgelassene Zeile bei der Texteingabe lässt die nachfolgende Ausgabe im nächsten Absatz weiterlaufen.

 

Das sollte als Grundlage ausreichen. Jetzt kommen wir zur Praxis. Ich nehme als Vorlage für die Hausarbeit die bei Peter Felix Schuster  frei verfügbare HA-Vorlage , die ich etwas angepasst habe und erkläre anhand dieser, was man damit macht.

 

Die Vorlage sieht im wesentlichen folgendermaßen aus:

%Präambel

\documentclass[widefront,tightfn]{jura}
\usepackage{ngerman}
\usepackage[latin9]{inputenc}
\usepackage{ngerman}
\usepackage[T1]{fontenc}%T1-Fonts
\usepackage{mathptmx}%Times Roman als Standardschrift
\usepackage[scaled=.90]{helvet}%Arial f"ur die "Uberschriften
\usepackage{courier}%PostScript Schriftarten (Courier)
\usepackage{setspace}
\usepackage{marvosym}
\usepackage{scrpage2}%Kopf- und Fu"szeilen
\usepackage{jurabib}%juristisches Literaturverzeichnis, Optionen mit \jurabibsetup
\usepackage{geometry}%f"ur Seitenr"ander, s.u.

\setlength{\headheight}{1.1\baselineskip}

 

%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%

%hier kommt noch die Konfiguration des Jurabib Paktes, %welche ich aber an dieser Stelle des Platzes wegen     %ausspare

%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%

\usepackage{jurabase}

 

\setcounter{secnumdepth}{7}

\setcounter{tocdepth}{7}

\newcommand*{\jurafinish}{\ifnum\value{tiefe}>1\levelup\jurafinish\fi}

\newcommand{\pg}[1]{\S\,#1}
\newcommand{\Pg}[1]{\SSS\,#1}
\renewcommand{\contentsname}{Gliederung}

\geometry{lmargin=7cm,rmargin=0.75cm,tmargin=2cm,bmargin=2cm,headheight=0ex}

 

%Ende der Präambel
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%

\begin{document}
\pagestyle{scrheadings}
\ihead{} \chead{} \ohead{\bfseries\thepage}
\ifoot{} \cfoot{} \ofoot{}
\frontmatter

\pagenumbering{Roman}
\singlespacing

 

%Titel der Arbeit
\title{"Ubung im "Offentlichen Recht f"ur Anf"anger\\bei Prof. Dr. Maximilian Musterprof}

%Bearbeiter mit Adresse und Matrikelnummer
\author{Peter Felix Schuster\\Musterstra"se 30\\08151 Musterstadt\\Matr.\,Nr. 08154711}
\maketitle%Titelseite erzeugen

%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%

%Vorspann%

\begin{sachverhalt}
%hier kommt der Sachverhalt rein. Einfach aus der pdf oder doc Datei der Aufgabenstellung kopieren
\end{sachverhalt}

\tableofcontents

\bibliography{literatur}
\bibliographystyle{jurabib}

 

%Hier beginnt das eigentliche Gutachten, also 7cm-Rand, 1,5-facher Zeilenabstand

\mainmatter

\pagenumbering{arabic}
\renewcommand{\thefootnote}{\fnsymbol{footnote}}
{\noindent\huge\bfseries
Gutachten\footnote{Alle \Pg{} sind solche des BVerfGG. Alle Artikel sind solche des GG.}
}
\renewcommand{\thefootnote}{\arabic{footnote}}\addtocounter{footnote}{-1}

 

\toc{}

\sub{}

\levelup

\jurafinish

\end{document}

Alles muss man sicherlich nicht verstehen und im einzelnen auch nicht wissen, was all die Befehle bedeuten.

Für die Arbeit mit der Vorlage muss man jedoch folgendes wissen:

  1. In der Präambel werden Einstellungen für die Ausgabe der Datei vorgenommen. Dort werden verschiedene Pakete nach geladen und diese konfiguriert. Welche Optionen möglich sind, kann man in der Dokumentation des jeweiligen Pakets nachlesen, wenn man möchte. Im Normalfall müsste diese jedoch nicht geändert werden, die Vorlage entspricht dem in Deutschland für jur. HA geltenden Standards. Sollte der Aufgabensteller auf eine abweichende Formatierung Wert zu legen, so kann diese durch die in der Vorlagen vorhandenen Kommentare angepasst werden.
  2. Die tägliche Arbeit findet nicht in der Präambel statt, sondern in dem Teil danach. Das wollen wir uns jetzt genauer anschauen.

Der der Präambel nachstehende Teil enthält vier Bereiche:

  1. Titelblatt
  2. Sachverhalt
  3. Gliederung + Literaturverzeichnis
  4. Inhalt

Im Titelblatt macht man seine Angaben wie Namen, Semester und Matrikelnummer, sowie Titel der Arbeit. Über das Design muss man sich keine Gedanken machen – es sieht schlicht und angemessen aus.

In den Bereich des Sachverhalts kopiert oder tippt man die Aufgabenstellung mitsamt aller vom Aufgabensteller gemachten Tippfehlern .

Gliederung und Literaturverzeichnis muss man nicht extra bearbeiten – sie werden automatisch erstellt.

 

Nun zum Inhalt. Hier muss man sich eine logische Struktur der Textebenen schaffen. Dafür stehen die Befehle:

\toc{Titel der Ebene}

\sub{Titel}

\levelup 

Dieses Beispiel würde folgendes erstellen:

A. Titel der Ebene

    I. Titel

Insgesamt geht die Gliederung über 7 Ebenen. Die Tiefe kann man in der Präambel einstellen – man sollte aber nicht übetreiben 🙂

\setcounter{secnumdepth}{7}

\setcounter{tocdepth}{7}

Zur Verfügung steht ein gemischtes latein-griechisches alpha numerisches System (A I 1 a) aa) alpha) alpha alpha) )

Der Befehl \levelup muss nach einem \sub folgen um auf die nächsthöhere Ebene aufzusteigen. Würde man das obige Besipiel mit \toc{Neue Ebene} weiterführen, so wäre das Ergebnis:

A. Titel der Ebene

    I. Titel

B. Neue Ebene

Tocs fügen weitere Gliederungspunkte in der aktuellen Ebene hinzu. Subs gehen eine Ebene tiefer. Levelup lassen in die Ebene höher aufsteigen. Um folgendes zu erhalten:

A. Titel der Ebene

    I. Titel

    II. Titel 2

       1. Untertitel 1

       2. Untertitel 2

B. Neue Ebene

Müsste man folgenden Code eingeben:

\toc{Titel der Ebene}

\sub{Titel}

\toc{Titel 2}

\sub{Untertitel 1}

\toc{Untertitel 2}

\levelup

\levelup

\toc{Neue Ebene}

Hier machen wir einen Einschnitt. Im nächsten Teil werde ich zeigen, wie man Fußnoten und Literatur mit jurabib verwaltet; den Text kompiliert und das Ergebnis fertig stellt.

 

Weiterführende Links für diesen Teil:

  1. http://www.peterfelixschuster.de/tex.htm – Die Homepage von Peter Schuster
  2. http://www.abyter.de/latex2.htm – eine gute Einführung ins Latex
  3. http://www.uni-giessen.de/hrz/tex/cookbook/cookbook.html – ein sehr umfassender Kurs mit vielen Beispielen und Lernzielkontrollen

Juris Datenbank für Studenten aus Köln von Zuhause nutzbar

Für Studenten der rechtswissenschaftlichen Fakultät in Köln steht die Juris Datenbank wieder über vpn zur Verfügung. Das heißt, man kann sich in die Datenbank einloggen, ohne zur Uni fahren zu müssen.

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